Hier könnt ihr meine Erlebnisse nachlesen :)

Fazit & Zusammenfassung des 10.Monats:                                       

                                         ... die Strandsaison ist eröffnet :)

  • ich habe mal wieder das Kino besucht: "La gran boda" - eine super witzige Komödie!
  • meine freie Zeit verbringe ich nun regelmäßig am Strand, um ein wenig Farbe zu bekommen :)
  • mit der Schule bin ich nun auch hier fertig. Leider. Level B2+ habe ich erreicht!
  • am 24.5 waren wir in Málaga. Dort hieß es dann: Daumen drücken für die DELE-Prüfung!
  • mit zwei Freundinnen war ich im Hard Rock Café essen! Dort konnten wir unser Spanisch leider nicht anwenden, weil unglücklicherweise alle Englisch reden...
  • Pläne für den letzten Monat werden geschmiedet: was will man noch sehen, was muss noch alles erledigt werden... es geht dem Ende zu!                                                     

Fazit & Zusammenfassung des 9.Monats:

                                          ... Endspurt! Nur noch zwei Monate!

  • ich bekam Besuch von meiner Mutter und meiner Oma!
  • endlich besuchte auch ich die Alhambra in Granada. Die muss man einfach gesehen haben, wenn man in Andalusien ist.
  • mit den Greifvögeln bin ich auf Tuchfühlung gegangen :) ein einmaliges Erlebnis!
  • nach ein paar Regentagen strahlt nun die Sonne jeden Tag und die Temperaturen steeeeigen!
  • mit Johanna habe ich mir ein Folklore-Festival angeschaut. Dort waren sogar auch deutsche!
  • in der Schule lernen wir nun fleißig für unsere Prüfung im Mai! Jeder will gut vorbereitet sein.
  • ganz langsam geht es dem Ende zu. Wir genießen alle die letzten gemeinsame Wochen.        
  • Anfang April war ich im Kino in dem Film "Por la cara" - eine wunderschöne Komödie!                       

11.04-15.04.2013 - Mama und Oma kommen!!!

Auf diesen Tag freute ich mich schon seit langem! Heute kamen meine Mama und meine Oma endlich in Málaga an. Auch sie holte ich freudig vom Flughafen ab. Ich wartete und wartete. Dann endlich sah ich die beiden und konnte es kaum abwarten, sie endlkich wieder in den Arm zu schließen! So lange haben wir uns nun nicht gesehen. Ich war sehr glücklich, dass ich die beiden nun endlich bei mir hatte. Zusammen holten wir das Mietauto ab und machten uns dann auf den Weg nach Marbella. Während der Fahrt erzählten wir uns viel und ich zeigte ihnen meine schöne Gegend. Die beiden hatten ein Hotel ganz in meiner Nähe. So konnte ich sie noch begleiten. Nach langem Parkplatzsuchen konnten wir dann nun endlich aufs Zimmer. Ich bekam meine mitgebrachten Sachen und dann auch den leeren Koffer, damit ich die dicken Anziehsachen schon wieder mit nach Deutschland geben konnte. Um 16h wurde ich dann zu mir nach Hause begleitet und wir freuten uns schon auf den Abend, den wir wieder gemeinsam verbringen wollten. Zusammen gingen wir Tapas essen und ich zeigte ihnen, was in Spanien so typisch ist. Es war ein wunderschöner Abend! Am nächsten Tag wollten die beiden eigentlich nach Gibraltar. Ich sollte um 15h wieder da sein und somit hätte es sich nicht gelohnt, wenn ich mitfahren würde. Meine Gastmutter erlaubte mir aber, dass ich erst um kurz vor fünf da sein musste und ich durfte mit nach Gibraltar! Nach einem gemeinsam Frühstück im Hotel machten wir uns auf den Weg. In Gibraltar angekommen gingen wir über die Grenze (Gibraltar gehört zu England) und suchten uns ein Taxi, denn bis zum Affenfelsen musste man ein ganzes Stück gehen. Mit der Gondel fuhren wir auf einen Berg zu den Affen. Wir betrachteten die kleinen Babys und versuchten Fotos zu machen. Pause machten wir dort oben in einem kleines Restaurant, von welchem man eine super Sicht auf die Straße von Gibralter hatte. Nebenbei konnten wir auch die Äffchen beobachten, die draußen ihren Spaß hatten. Mit der Gondel ging es dann wieder runter. Diesmal liefen wir zur Grenze, denn Gibraltar´s Innenstadt wollten wir uns nicht entgehen lassen. Nach ein paar Besuchen in einigen Geschäften machten wir uns dann wieder auf dem Weg zur Grenze und somit zum Auto. In Marbella angekommen setzten wir uns in ein Café und ich zeigte den beiden, was Churros sind. Wie ließen es uns schmecken und dann wurde ich auch wieder nach Hause gebracht. Den Abend wollten wir wieder zusammen verbringen. Zuhause angekommen sagte meine Gastschwester mir, dass sie alle gerne mit meiner Mutter und meiner Oma essen gehen würden. So rief ich die beiden einmal an und wir machten ab, dass wir uns im Park vor meiner Haustür treffen. Wir gingen in ein leckeres Restaurant und genossen die Zeit zusammen. Es war ein schöner Abend. Am Samstag ging es dann in Richtung Nerja. Auf dem Balcon de Europa machten wir ein paar Fotos von dem glasklaren Wasser und entspannten uns in der Sonne. Nach einem kleinen Stop in einem Café und einem kleinen Spaziergang durch die schöne Stadt ging es dann wieder zum Auto und in Richtung Benalmádena. Dort wollten wir mit einer Gondel hoch auf einen Berg fahren, auf welchem es eine Greifvogelshow geben sollte. Die Fahrt mit der Gondel dauerte eine viertel Stunden und man konnte während dieser Zeit einen Blick aufs Mittelmeer werfen. Oben angekommen hielten wir die Aussicht auf Bildern fest und ich freute mich schon auf die Greifvögel, welche ich mir bereits vor Beginn der Show schon sehr genau anschaute. Rechtzeitig zu Showbeginn setzen wir uns auf die Bänke, damit ich auch gut sehen konnte. Man konnte sogar ein wenig mitmachen. Ich kuschelte ein bisschen mit einer Eule, hielt einen Korb mit Eulenbabys in den Armen und durfte sogar einen Falken auf meinem Kopf haben! Natürlich haben wir auch davon Fotos gemacht. Das schönste Foto wurde aber mit dem Weißkopfseealderjungen gemacht. Der Trainer sagte, ich solle doch bitte einen Palmenzweig hoch in die Luft halten und den Namen des Adlers rufen. Ich tat dies und er setzte sich genau auf die Zweigspitze. Das Foto gefeällt mir so gut, weil ich hn strahlend angucke und die Sonne im Hintergrund das alles noch abrundet. Nach der Show fuhren wir wieder mit der Gondel runter zum Auto und zurück nach Marbella. Wir machten noch einen kleinen Shop im Shoppingenter LaCanada und ließen dann den Abend in einem Strandrestaurant in Marbella ausklingen. Am Sonntag mussten wir früh aufstehen denn heute wollten wir nach Gibraltar um uns die Alhambra (ein islamisches Bauwerk) anzuschauen. Nach einer langen Autofahrt sahen wir schon die schneebedeckten Spitzen der Sierra Nevada und somit war es bis zur Alhambra nicht mehr weit. Zum Glück hatten wir vorher Karten bestellt, denn es waren noch sehr viele andere Leute dort.  Wir schauten uns bei wunderschönem Wetter alles an und staunten über die einzelnen Bauwerke. Da muss man mal gewesen sein! Auf dem Rückweg nach Marbella entschieden wir uns, dass wir noch einem hoch in die Sierra Nevada fahren. Nach einer Fahrt durch die Serpentinen kamen wir schließlich oben an und ich zeigte den beiden, wo man gut sitzen kann und von wo aus man die Skifahrer sehen kann. Ich genoss die Zeit da oben im Schnee. Auf dem Weg nach Marbella sollte ein Art Skulptur einer Träne sein, von einem Mann der vor langer Zeit Granada verließ und wegen der Schönheit der Stadt weinte. Nach langem Hin und Her fanden wir schließlich ein etwas hähergelegenes Restaurant, von wo aus man einen guten Blick auf Granada hatte. Wir tranken etwas und machten uns dann auf den Heimweg. In Marbella angekommen sind wir Montaditos essen gegangen, denn die Minibrötchen esse ich am liebsten! Den Abend genossen wir besonders, denn am nächsten Tag sollten die beiden schon wieder nach Hause fliegen. Am Morgen frühstückten wir nochmal alle zusammen. Nach dem Auschecken und nachdem wir die Koffer zum Auto gebracht hatten, setzten wir uns noch einmal gemeinsam an die Promenade, genossen das Wetter und vor allem die letzten gemeinsamen Stunden. Aber im Juni komme ich ja wieder nach Deutschland :)

18.03-25.03.2013 -  Geburtstagsbesuch

Am 18.03 bin ich morgens mit dem Bus zum Flughafen gefahren, denn heute sollten meine Tante und mein Onkel mit meinen beiden Cousinen ankommen. Ich war wie immer sehr aufgeregt und konnte es kaum abwarten, das die Anzeigetafel "gelandet" anzeigte. Nach gefühlten Stunden, sah ich sie dann alle durch die Scheiben endlich zum Ausgang gehen. Draußen wurde sich dann einmal kräftig in den Arm genommen und dann ging es auch schon zum Hotel. Ich hatte bis 15h frei und konnte sie dann somit begleiten. Meine Cousinen und ich wurden mit einem schicken Crysler direkt vor die Eingangstür gefahren. Die anderen beiden mussten am Flughafen das gemietete Auto erstmal abholen. So warteten wir drei auf den Stufen vor dem Hotel und schleckten an einem Eis, denn an diesem Tag war es sehr warm. Als wir dann endlich wieder alle zusammen waren, wurden erstmal Pläne für die kommenden Tage gemacht. Wir schauten uns noch gemeinsam das Zimmer an und dann wurde ich auch schon wieder nach Marbella gebracht, denn ich musste Cristian abholen. Am Dienstag kamen alle vier dann nach Marbella, denn ich wollte ihnen einmal zeigen, wo ich mein Auslandsjahr verbringe. Leider hat es geregnet und somit entschlossen wir dann, dass wir uns in ein Café setzen und etwas trinken oder ein Eis essen. Ich erzählte ihnen ein bisschen, was ich schon erlebt habe und was ich noch vorhabe. Der Mittwoch brachte dann wieder strahlenden Sonnenschein mit. Heute sollten es mit dem Auto nach Puerto Bánus gehen. Darauf freute ich mich schon sehr! Zuerst einmal wurden sich natürlich die pompösen Yachten angeschaut und viele Fotos gemacht. Wir drei durften uns sogar ein Eis kaufen, welches dort bekannterweise sehr teuer ist! Aber es war lecker. Nach einer kleinen Pause wurde das Hard Rock Café besucht und bestaunt. Im Shop kauften wir erstmal ein und machten dann ein kleines Fotoshooting vor den ganzen Promis und Autogrammen. Alles musste fotografiert werden. Dann ging es am Hafen einen kleinen Steg entland. Dort genossen wir das Wetter und das Rauschen den Meeres. Um 15h war ich wieder zurück. Am Donnerstag sahen wir uns nicht, denn die vier wollten sich das Picasso-Museum in Málaga anschauen. Am Freitag stand dann aber wieder großes Programm an! Es war nämlich mein Geburtstag! Nach einer kleinen morgendlichen Feier mit meiner Gastfamilie fuhr ich dann mit dem Bus nach Torremolinos, wo meine Cousinen mich freudig in Empfang nahmen. Ich bestaunte den Geschenke-Tisch und die leckere selbstgebackene Erdbeertorte! Mhh. Ich freue mich sehr, dass ich aus Deutschland von meiner Familie geschenke bekommen habe und packte sie auch gleich aus! Zur Feier des Tages durfte ich im Hotel sogar das Buffet probieren. Dann ging es in Richtung Sierra Nevada. Nach einem kleinen Stopp in dem Fischerdörfchen Nerja sahen wir dann auch die mit Schnee bedeckten Bergspitzen. Ich freue mich sehr, denn diesen Winter habe ich leider keinen Schnee gesehen. Oben angekommen stelle ich mich erstmal auf einen kleinen Schneeberg und ließ ein Fotot machen. Wir sahen uns die vielen Skifahrer an und tranken einen schönen warmen Kakao hoch oben über der Stadt Granada. Auf dem Rückweg haben wir drei hinten erstmal ein wenig geschlafen. In Marbella angekommen sind wir dann mit Moni und Cristian zusammen Essen gegangen. WIe ließen den Tag schön ausklingen und meine beiden  Cousinen durften sogar bei mir übernachten. Mit Cristian spielten wir den restlichen Abend dann noch ein wenig. Als wir gerade ins Bett wollten, sagte meine Gastmutter, meine Cousinen sollten nochmal ins Wohnzimmer kommen und ich sollte nochmal die Schuhe in den Schuhschrank stellen. Ich habe mich schon gewundert, denn sowas muss ich eigentlich nie machen, aber dann sah ich, für was das gut war. In der Küche wurde das Licht ausgemacht und eine Kerze leuchtete auf einem Schokokuchen! Damit habe ich nicht gerechnet. Wir aßen noch ein kleines Stückchen und dann ging es ins Land der Träume. Am nächsten Tag wollten wir eigentlich mit Cristian klettern gehen. Früh morgens wurden wir von meiner Tante abgeholt und zum Kletterpark gebracht, leider fing es dann aber an zu regnen und zu donnern, sodass wir uns dann entschieden, in einen Indoorpark zu fahren. Dort verbrachten wir ein paar schöne Stunden und brachten Cristian dann wieder nach Hause, denn heute durfte ich mit in dem Hotel übernachten. Den Abend verbrachten wir zusammen in Málagas Altstadt. Frühstück am nächsten Tag ließ ich mir schmecken und dann ging es auf nach Mijas. Wir wollten auf den Eseln reiten! Es war sehr spaßig und das Wetter war auch wieder ein wenig besser! Nach unserem kleinen Ausritt ging es dann ab nach Gibraltar. Dort schauten wir uns die Surfer an und bewunderten die enge Straße von Gibraltar. Es war ein sehr schöner letzter Tag, der leider viel zu schnell zu Ende ging.

Fazit & Zusammenfassung des 8.Monats:

                                    ... endlich 19!!!

  • bis zu 29°C waren es diesen Monat :) Deutschland muss leider frieren!
  • zusammen mit meinem kleinen Gastbruder für sein erstes Diktat gelernt, es hat sich gelohnt :)
  • leider ist wieder ein Aupair abgereist. Sie war nur für drei Monate da.
  • Besuch von meinen Cousinen!!!
  • Geburtstag gefeiert. Ich war mit meinen Cousinchen, meiner Tante und meinem Onkel in der Sierra Nevada und habe Schnee (!) angefasst :) :) :) das habe ich sehr vermisst!
  • desweiteren waren wir noch zusammen in Mijas bei den Eseln, in Puerto Banus ein Eis schlemmen und in Gibraltar die Surfer bestaunen
  • Ende des Monats habe ich die Semana Blanca miterlebt. Es gab täglich atemberaubende Prozessionen.

Fazit & Zusammenfassung des 7.Monats:

                                    ... die Zeit rast!

  • ich habe Besuch von meiner Tante bekommen! Wir waren zusammen Eselreiten, in Malaga und haben uns gefreut, uns wiederzusehen
  • Besuch des Karnevals in Cádiz! So wunderschön, aber mit dem deutschen kann er nicht mithalten...
  • Ende Feburar gab es eine Woche Schulfrei. Die Semana Blanca. In dieser Wochen haben die Spanier die Chance, Ski zu fahren :) Sowas sollte es auch einmal in Deutschland geben :)
  • es hat angefangen warm zu werden. Dicke Pullis wurden schon mit nach Deutschland gegeben!
  • die Vorfreude steigt auf den Besuch meiner Cousinen im März!
  • einige neue Aupairs habe ich kennengelernt. Es werden wieder mehr!
  • ich besuche Sonntags nun immer den 8h Gottesdienst. Die Spanier sind sehr religiös und das berührt einen irgendwie...
  • die erste Sangria im Top auf der Promenade genossen :) der Sommer kommt!

 

 

10.02.2013 - Karneval in Cádiz

Endlich ging es nach Cádiz. Darauf haben wir uns schon so lange gefreut. Gemeinsam mit zwei Freundinnen habe ich an einer von einem Reisebüro organisierten Tour teilgenommen. Um 9h fuhr unser Bus direkt vor meiner Haustür hab. Jeder hatte auf seinem Ticket einen Platz zugewiesen bekommen, der für ihn bestimmt war. Eine dreistündige Fahrt lag vor uns. Nach etwa 2 Stunden haben wir auf einem riesigen Rastplatz gehalten. Dort konnte man frühstücken, oder wie wir draußen die Sonne genießen. Bereits dort sah man schon die ersten verkleideten Personen. Nach 20 Minuten ging die Fahrt weiter. Kurz vor Cádiz gerieten wir in einen Stau, denn es wollten sehr, sehr viele weitere Busse Cádiz besuchen. Bereits im Bus wurde uns erklärt, wo genau wir uns abends um 21h wieder treffen und wo man am Besten den Umzug bestaunen kann. Nach einigen Minuten erreichten auch wir die Innenstadt. Nun ging es darum einen Platz zu finden, wo man uns rauslassen konnte. Das war gar nicht so einfach, aber der Busfahrer kannte sich aus. Mit den zwei anderen Mädels machte ich mich auf den Weg in die Altstadt. Wir sollten einfach den Menschenmassen folgen. Man kam nur ganz langsam voran, so viele Leute waren dort. An einem kleinen Stand kauften wir uns jeder eine Maske für das Gesicht, denn wir waren der Meinung, wenigstens ein bisschen sollte man sich den ganzen anderen Leuten anpassen. Als wir vor der Katedrale ankamen, hörten wir aus den verschiedensten Richtungen Musik. Es gab auf dem Kirchplatz viele Grüppchen, die bekannte spanische Karnevalslieder gespielt hatten. Das war schön anzuhören. Zudem sah man Leute, die ganz einfallsreich verkleidet waren. So gab es einen Mann, der war als Sessel verkleidet, auf den man sich sogar setzen konnte. Einer war als Bücherregal verkleidet und einer als Vogelkäfig (schaut mal bei meinen Fotos). Mit einigen ließen wir ein Foto machen. Nachdem wir es geschafft hatten, aus der Menge rauszukommen, machten wir uns auf den Weg an den Strand. Dafür mussten wir ein Stückchen an der Promenade entlnaglaufen, aber das Wetter dafür war herrlich! In Cádiz gibt es Spaniens schönste Strände, das mussten wir natürlich testen. Und es stimmte. Wir hatten eine Platz zum Ausruhen und verbrachten dort einige Stunden, denn erst um 18h sollte der Umzug in der Innenstadt stattfinden. Bis dahin genossen wir die Zeit und ließen uns bräunen. Um halb sechs machten wir uns dann wieder auf den Weg, denn wir mussten auch noch ein ganzes Stück bis zu dem mit dem Busfahrer vereinbarten Treffpunkt laufen. Wir hatten aber die Idee, einfach mit dem Umzug mitzulaufen. So konnten wir alles sehen und waren pünktlich am Bus. Wir sahen viele Wagen, auf denen die Leute tanzten und berühmte spanische Lieder spielten. Nach einiger Zeit fand ich einen Stuhl, auf den ich mich stellen konnte, denn es waren so viele Leute da und da war es für mich schwierig, über sie hinweg zu schauen ;) Von dem Stuhl aus hatte ich die beste Sicht! Ich machte schöne und viele Fotos und genoss die Atmosphäre. Das Highlight waren ein echter Tiger und ein Elefant! Die waren sehr schön und alle Leute bestaunten die beiden! Leider ging der Umzug nur 1 1/2 Stunden, sodass wir schon früher als vereinbart am Bus ankamen. Wir waren die ersten! Als um 21h immernoch nicht alle im Bus waren, fragte ein Spanier, ob den die deutschen Mädels schon da wären. Wahrscheinlich dachte er, wir sind so jung und schauen nicht auf die Uhr. Zu seiner Enttäuschung aber sagte unsere Reiseleiter freudig, dass wir schon lange da sind, sogar die ersten auf unseren Sitzen waren ;) Auf dem Rückweg habe ich etwas geschlafen, wurde aber wieder wach, als wir eine erneute Pause auf dem großen Rasthof einlegten. Um 23.30h erreichten wir Marbella. Der Tag war für mich wunderschön und ich war sehr geschafft, als ich zuhause ins Bett fiel. Dafür hatte ich aber viele, bunte Eindrücke gesammelt ;)                                                                        

Fazit & Zusammenfassung des 6.Monats:

                         ... schon ein halbes Jahr in Spanien!!!

  • am 5. und 6. Januar wurden die Heiligen Drei Könige sehr pompös gefeiert. Sowas habe ich noch nie erlebt.
  • wir haben wieder über 20°C bekommen und man kann ohne Jacke rausgehen.
  • leider hat auch hier die Grippewelle einige erreicht. Mich zum Glück (noch) nicht!
  • die Weihnachtsbeleuchtung wurde abgenommen...jetzt wird einem bewusst, wie schnell die Zeit hier vergeht.
  • leider sind noch keine neuen AuPairs gekommen. Die, die schon wieder in Deutschland sind, fehlen mir sehr!
  • von meinen Lieblingscousinen habe ich so einen schönen Brief bekommen! Ich war so gerührt ;)
  • mit Inken habe ich das erste mal seit einem halben Jahr Körnerbrot gegessen ;) man! war das ein Erlebnis ;) solche "KLeinigkeiten" fehlen mir hier!

 

26.12.2012-03.01.2013 - xxxx´s Besuch in Marbella

Am 26.12. sollte xxxx um halb acht in Malaga ankommen. Ich hatte mich vorher entschuldigt, weil ich ihn nicht aus Malaga abholen konnte. Um so mehr freute er sich dann, als er aus dem Flughafen kam und ich dort stand und auf ihn wartete. Wir begrüßten uns freudig und beeilten uns den Bus nach Marbella noch zu bekommen, weil der nächste erst wieder um 23:15 Uhr fahren sollte. In Marbella angekommen mussten wir, nach einer kurzen Fahrt mit dem Stadtbus, xxxx's Sachen bis zum Hotel tragen. Es war ein richtig unscheinbares Reihenhaus, doch als wir erst mit dem Zimmerschlüssel im Innenhof standen, staunten wir nicht schlecht, wie toll es aussah. Wir gingen in unser Zimmer, xxxx zog sich kurz neue Klamotten an und dann gingen wir zu einem tollen Italiener („La Colmena“) und aßen Abendbrot an der Promenade. Weil xxxx von der Reise etwas müde war, gingen wir dann auch langsam nach Hause und ins Bett. 27.12. Nachdem wir ausgeschlafen hatten, sind wir zum Frühstück Montaditos (leckere Brötchen deren Belag man sich aussuchen kann) essen gegangen. Danach sind wir zum Hubschrauberlandeplatz am Meer, dem "Kreisel", gelaufen. Um 17 Uhr musste ich arbeiten und Cristian vom Karate abholen, xxxx durfte mit. Während Cristian in der Halle tolle Übungen lernte, sind wir beide in "Eli's Café" etwas trinken gegangen, bis wir schließlich meinen kleinen Gastbruder abholen mussten. Zuhause angekommen lud uns Isabel ein noch da zu bleiben und Pizza mit zu essen, was wir gerne annahmen. Dann haben wir den Abend an der Promenade ausklingen lassen und sind dann ins Bett gegangen. 28.12. Am Freitag hatten wir ein spanisches Frühstück (geröstetes halbes Brötchen mit pürierter Tomate und Olivenöl), was uns sehr lecker schmeckte. Den Vormittag verbrachten wir im „La Canada“, aßen aber später an der Promenade in einem deutschen Café zu Mittag. Ab 17h musste ich wieder arbeiten und xxxx erkundete die Stadt. Um 21 Uhr trafen wir uns wieder und gingen später am Abend im „El Padrino“ essen. 29.12. Am Samstag haben wir in Gibraltar Europas einzige freilebende Affen besichtigen. Um 8:30 Uhr nahmen wir den Bus nach La Línea und betraten dann dort die britisch-spanische Grenze nach Gibraltar. Wir liefen über die Landebahn Gibraltars (das ist die einzige Zufahrtsstraße) und wollten dann zu Fuß zu den Gondeln gehen, doch leider stellte sich das als sehr langer weg heraus. Am Ziel angekommen fuhren wir den Berg hinauf und sahen auch schon die ersten Affen, die auf der kleinen Straße herumspazierten. Oben auf dem Berg angekommen, waren wir sehr erstaunt wie nahe einem die Affen kommen und machten gleich ganz viele Fotos. Wir versuchten die Affen auch zu streicheln, doch erst mal ohne Erfolg. Später war es richtig toll wie die kleinen Hände unsere Finger umschlossen. Wir spazierten noch etwas weiter und trafen einen kleinen Affen, der sich sogar auf den Arm nehmen ließ. Schließlich fanden wir sogar einen, der mit mir spielte und immer versuchte versuchte mir aus der Hosentasche was Süßes zu klauen. Nach ein paar drolligen Minuten gingen wir dann weiter, da wir noch den restlichen Park besichtigen wollten. Dort oben hatten wir eine wunderschöne Aussicht. Nach einiger Zeit fuhren wir wieder mit der Gondel herab. Wir nahmen dann den nächsten Bus nach Marbella und genoßen schließlich den Abend an der Promenade. 30.12. Am Sonntag fuhren wir um 9:30 Uhr nach Benalmadena und hatten ein super leckeres Frühstück. Dann gingen wir zu dem „Selwo Marina“ einem wunderschönen Delphin- und Meerestierpark. Wir schauten uns eine super tolle Delphinshow an und freuten uns über den majestätischen Anblick. Die Kunststücke der süßen Tiere haben uns sehr berührt und auch die Seehunde waren sehr lustig (einer „sang“ sogar mit einem Mikrofon). Nach der Show haben wir uns die anderen Tiere angesehen und auch eine Papagienshow und eine Pinguinfütterung ließen wir uns nicht entgehen. Es gab sogar eine lebende Fledermaus und Alligatoren. Dann haben wir uns nochmal eine zweite Delphinshow angesehen und genossen noch ein bisschen die Gegenwart der schönen Tiere. Am Nachmittag verabschiedeten wir uns von den Delphinen und fuhren zurück, um in Marbella den Tag ausklingen zu lassen! 31.12. Am Silvestertag musste ich um 10 Uhr wieder arbeiten, doch um 12 Uhr ist schon xxxx gekommen und wir sind mit Cristian spazieren gegangen. Danach haben wir mit Cristian zuhause Nudeln gegessen. Am Abend sind wir in das Restaurant „Tutti Gusti“ fein essen gegangen. Danach sind wir nochmal zum „Kreisel“ und dann zum „Plaza de los Naranjos“. Dort haben wir auf das neue Jahr gewartet mit tooler Musik. Und alle hatten Lamettaperrücken auf. Um 12:00 sollten wir alle 12 Weintrauben essen (Tradition die Glück bringen soll), doch es gab technische Probleme und so haben wir nach dem dritten Versuch einfach die restlichen Weitrauben verspeist, weil wir nicht mehr genug hatten. Nach einem süßen Neujahrskuss sind wir zum „Kreisel“ gerannt um noch was vom Feuerwerk über Puerto Banus mitzubekommen und unsere Familien zuhause anzurufen. Um etwa halb zwei sind wir dann ins Bett gegangen. 01.01.13 Neujahr sind wir nach kurzen aber leckerem Frühstück nach Puerto Banus gelaufen, schön entlang der Promenade. In Puerto Banus sahen wir uns den Hafen mit den vielen Yachten an und sind dann, weil es langsam dunkel wurde, mit dem Bus zurück nach Marbella gefahren, um den Tag ausklingen zu lassen. 02.01. Am Mittwoch waren wir lecker Churros mit Kakao essen, das ist eine Spezialität in Spanien.´Um 16:30 Uhr musste ich arbeiten und xxxx packte seine Koffer da er ja leider schon am nächsten Tag wieder zurück nach Deutschland musste. Der Sonnenuntergang war noch einmal wunderschön und man konnte sogar Afrika ganz klar sehen. Am Abend ist xxxx vorbei gekommen und wir haben zusammen gegessen. Danach sind wir noch was trinken gegangen um die wunderschöne Woche angemessen ausklingen zu lassen. Später sind wir ins Hostel zurück und sind schlafen gegangen. 03.01. Am Donnerstag sind wir noch einmal spanisch frühstücken gewesen und haben dann noch etwas Zeit am Strand verbracht.Um 13:15 Uhr ging der Bus nach Malaga. Am Flughafen gab xxxx seinen Koffer auf und dann nahte auch schon der Abschied. 

 

05.01.2013/06.01.2013 - Los Reyes Magos

Heute begann sozusagen schon der zweite große Feiertag in Spanien. Hier feiert man nämlich die Heiligen Drei Könige ganz anders als in Deutschland. Der Samstag begann für mich wieder wie immer. Ab 10h beschäftigte ich mich mit Cristian. Heute war er ganz besonders aufgeregt, denn um 12h sollten die Könige mit einem Schiff in den Hafen gefahren werden. Wir gingen schon eine halbe Stunde eher los und ergatterten einen Platz ganz vorne. Auch heute schien die Sonne besonders stark und das machte das Warten auf das Schiff noch schwieriger. Eine gefühlte Stunde verbrachten wir dort, obwohl es hieß, dass es um 12h losgeht. Endlich sah man dann von Weitem das Schiff auf den Hafen zukommen. Die Kinderaugen funkelten, als ein König nach dem anderen an Land kam und den Kindern Süßigkeiten zukommen ließ. Jedes Kind wollte die Könige selbst begrüßen und ganz besonders viele Süßigkeiten bekommen. Auch wir sammelten Bonbons und verstauten sie in meiner Tasche, damit wir die Hände für noch mehr frei hatten. Zum Mittagessen kamen wir nach Hause. Wir spielten noch ein wenig und begaben uns dann um 18h erneut nach draußen, diesmal aber zu meiner Schule. Dort wollten wir uns mit Johanna und ihrem Kleinen treffen. Die komplette Hauptstraße war für den Königsumzug abgesperrt und es war schwierig, einen guten Platz zu bekommen, aber wir schafften es. Als die Parade losging kamen zuerst Menschen, die schöne Luftballons in den Händen hatten. Dahinter kamen ca. vier große, aufgepustete Dinos unter welchen Männer waren, um diese zu schieben. Cristian gefiel das sehr, denn Cristian liebt Dinos. Hinter den Dinos kamen verschiedene Wagen, zum Beispiel mit Figuren aus Kindersendungen. Ganz viele Bonbons wurden geworfen und wir kamen vom Boden fast nicht mehr hoch, so viele wollten wir einsammeln. Letzendlich war meine komplette Tasche mit Süßigkeiten voll. Zuhause angekommen wollte Cristian alle Bonbons auf den Wohnzimmertisch legen und zählen. Uns beiden hat der Tag sehr viel Spaß gemacht! Heute (Sonntag) hatte ich eigentlich frei, aber ich wollte den Tag gerne mit meiner Gastfamilie verbringen, denn am 06.01 trifft man sich normalerweise mit der gesamten Familie. Wir fuhren um 13h los in Richtung Coín. Dort haben wir uns mit der Schwester meiner Gastmutter, ihrem Schwager, den Kindern und den Freunden der Kinder getroffen. Wir haben ein Restaurant besucht, welches ich so noch nie erlebt habe. Man setzt sich an einen Tisch und es gehen immer Kellner mit Tellern rum, auf denen beispielsweise Calamares, Reis oder Fleisch ist. Möchte man einen solchen Teller haben, dann meldet man sich einfach und bekommt ihn auf den Tisch gestellt. Jeder hatte einen kleinen Teller. So konnte man sich von den "bestellten" Sachen einfach nehmen. Am Ende hatten wir ganz viele Teller auf dem Tisch stehen, aber es hat auch sehr, sehr gut geschmeckt. Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter, denn auch heute konnte man ohne Jacke rumlaufen. Wir fuhren gemeinsam wieder zurück nach Marbella und setzten uns auf der Promenade nochmal in ein Café, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Bis 19h saßen wir dort und konnten uns einen wunderschönen Sonnenuntergang anschauen!

 

Fazit & Zusammenfassung des 5.Monats:  

                        ... zweimal Besuch bekommen!!!

  • Weihnachtsbasar der deutschen Schule miterlebt. Dort gab es deutsche Spezialitäten wie Apfelstrudel und auch Bratwurst. Cristian hat mit seiner Klasse "In der Weihnachtsbäckerei" gesungen!
  • Nikolaus! Auch ich habe etwas bekommen ;)
  • der Tannenbaum wurde aufgebaut und geschmückt
  • Mama kam als Überraschung!!! Zusammen haben wir vier schöne Tage verbracht. Wir waren in Malaga, sind nach Puerto Banus gelaufen und haben Churros probiert ;)
  • meine Gastmutter hatte Geburtstag! Es gab chinesisches Essen.
  • in dem Park vor meinem Haus wurde eine lebendige Krippe mit echten Tieren dargestellt! Einen Tag lang konnte man sich dort alles angucken.
  • Laura musste ich leider zum Flughafen bringen. Sie kommt nicht mehr zurück nach Marbella!
  • das Weihnachtsfest habe ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie und den Verwandten erlebt. Es war zwar unpassendes Wetter, aber eine Erfahrung.
  • xxxx war da!!! Wir waren zusammen in Gibraltar, Benalmadena und haben zusammen Silvester gefeiert ;)

 

24.12.2012 - Feliz Navidad

Heute ist Weihnachten! Bis zum Abend war der 24.12 für mich ein Tag wie jeder andere hier. Ich kümmerte mich bis um ca. 19h um Cristian, wir spielten und gingen raus in den Park. Ich war den ganzen Tag über sehr aufgeregt, denn ich wusste nicht, wie es wird, Weihnachten in einem fremden Land zu feiern. Zum Einen freute ich mich auf die Erfahrung, zum Anderen vermisste ich meine deutsche Familie auch sehr! Gegen 19h kamen auch meine Gasteltern nach Hause. Wir machten uns alle schick und ich ging mit meinen beiden Gastgeschwistern etwas später rüber zu den Großeltern, die im Nachbarhaus wohnen. Dort angekommen halfen wir, den Tisch zu decken und das Essen für die kleinen Kinder vorzubereiten. Weihnachten hat hier sozusagen erst um 21h für mich angefangen, denn dann kamen auch meine Gasteltern, zwei Brüder von meinem Gastvater mit Frauen und Kindern und wir alle machten es uns im Wohnzimmer um einen Tisch gemütlich. Es war schon ein bisschen anders, als das Weihnachtsfest bei mir zuhause, aber damit musste ich ja rechnen, denn schließlich war ich in einem anderen Land und da waren die Sitten bestimmt nicht die gleichen. Zuerst gab es Gambas, Schinken und Käse mit Brot als Vorspeise. Danach gab es ein besonderes Fleisch, welches am Heiligabend in Spanien gegessen wird. Als Nachtisch reichte man uns Flan (eine spanische Süßspeise), Ananass und Pfirsich. Mir hat es sehr lecker geschmeckt und mit der Zeit kam bei mir auch die Weihnachtsstimmung auf. Im Fernsehen schauten wir uns eine Weihnachtssendung an, in welcher abwechselnd spanische Sänger etwas aufführten. Nachdem der Esstisch abgeräumt war, begab ich mich mit meiner Familie wieder in unsere Wohnung. Dort angekommen mussten wir erstmal ein bisschen vor der Tür warten, denn der Weihnachtsmann wollte nicht dabei gestört werden, wenn er die Geschenke unter den Tannenbaum legt. Als dann die Tür aufging, stürmte mein kleiner Gastbruder gleich zu den Geschenken und schaute, auf welchen sein Name stand. Das Papier flog herum! Jeder freute sich über seine Geschenke und besonders darauf, sie am nächsten Tag auszuprobieren, denn nun war es schon nach Mitternacht und Zeit zu schlafen. Auch wenn das Weihnachtsfest hier sehr anders ablief, als gewöhnlicherweise, fand ich es eine schöne Erfahrung. Dennoch: ich freue mich sehr darauf, nächstes Jahr Weihnachten wieder bei kälterm Wetter zu feiern, denn 22°C waren schon etwas viel ;)

 

08.12.2012 - Mama ist da!

"Komm, wir fahren nach Puerto Banus und gehen ein bisschen Weihnachtssachen kaufen.", schrieb Johanna mir an diesem Samstag. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dieser Samstag anders als erwartet verlaufen wird. Johanna und ich machten uns also auf den Weg zur Bushaltestelle. Der Bus sollte in 13min kommen. Wir warteten und warteten. Da klingelte mein Handy. "Hola?". "Hallo Lini, ich bin´s, Petra!" Da ich ein paar Tage vorher Probleme mit meinen Augen hatte, fragte meine Tante mich, ob denn alles okay sei. Im Nachhinein verdächtig fragte sie auch, was wir denn so den Tag über machen, wo wir Fussball gucken und mit wem ich da bin. Ich erzählte ihr alles, ohne auch eine leise Ahnung zu haben, wieso sie das denn alles fragt. Wenig später kamen Johanna und ich in Puerto Banus an und schlenderten durch das Shoppingcenter. WIr schauten hier und da, waren im Supermarkt und machten uns dann etwa zwei Stunden später wieder mit dem Bus auf den Weg nach Marbella. Um 20h wollten wir nämlich in dem Restaurant "La Colmena" ein Fussballspiel schauen. Wir setzten uns an einen Tisch und studierten gerade die Speisekarte, als plötzlich meine Mama vor mit stand! Zu gerne würde ich meinen Blick sehen. Ich war so überrascht und habe mich gleichzeitig riiiiiiesig gefreut, meine Mama seit knapp 4 1/2 Monaten wieder zu sehen! Sie setzte sich mit an den Tisch und ich fragte sie erstmal tausend Sachen! Sie erzählte mir, dass sie am Mittwoch wieder nach Hause fliegen würde. Wir aßen zusammen und begleiteten meine Mama dann zu ihrem Hostel, welches unweit von meiner Wohnung war. Ich nahm sie nochmal fest in den Arm und erzählte zuhause dann sofort meiner Gastmutter, dass meine Mutter da ist! Sie redete sofort mit meinem Gastvater und sagte dann, dass wir morgen gemeinsam in Puerto Banus essen gehen würden. Am nächsten Tag traf ich mich mit meiner Mutter zum Frühstücken. Wir hatten eh vor, an diesem Tag an der Promenade entlang nach Puerto Banus zu laufen und ich erzählte ihr, dass sie dort bei einem Essen meine Gastfamilie kennenlernen wird. Wir genossen das spanische Frühstück, welches aus Brot, Tomate und Öl besteht und machten uns dann auf den Weg. Nach Puerto Banus liefen wir bei strahlendem Sonnenschein so etwa 1 1/2 Stunden. Der Weg führte ausschließlich am Meer entlang. Dort angekommen hatten wir noch ein bisschen Zeit, bis wir essen würden. Wir setzten uns in ein Café und tranken etwas, dabei schauten wir uns die ganzen teueren Autos an. Um 14h trafen wir uns dann mit meiner Gastfamilie vor dem Restaurant "Picasso". Es war ein Italiener und es hat sehr lecker geschmeckt. Wir unterhielten uns alle und lachten eine Menge. Nach dem Essen bin ich mit meiner Mutter noch etwas durch Puerto Banus gelaufen und wir sind dann ein wenig später mit dem Bus zurück nach Marbella gefahren. An der Promenade ließen wir den schönen Tag noch ein bisschen ausklingen und sie begleitete mich dann wieder zu meiner Wohnung. Der nächste Tag begann früh. Wir frühstückten wieder gemeinsam und machten uns dann auf den Weg zur Estacion. Wir wollten nach Malaga, denn meine Gastmutter hatte mir gesagt, dass ich erst um 19h mit dem Arbeiten anfangen muss. So nutzten wir die Zeit aus und fuhren ungefähr 45min nach Malaga. Dort angekommen wollten wir uns erstmal das große Shoppingcenter anschauen. Es war ein bisschen kleiner als das, was es in Marbella gibt. Wir gingen auch eine Straße entlang, die uns zum Hafen führen sollte. Schon von weitem sah ich ein großes Kreuzfahrtschiff! Da wollte ich hin! Als wir näher am Hafen waren, sahen wir auch ein zweites Schiff. Wir fragten einen Mann, wie man nahe zu den Schiffen kommt, denn natürlich wollten wir ihre Namen wissen. Er zeigte uns einen Weg und schon wenig später konnten wir "Queen Victoria" und "Norwegian Spirit" lesen. Ich war sehr froh. Wir machten uns auf den Weg, Malagas Innenstadt ein bisschen zu besichtigen. Viele kleine Gassen liefen wir entlang. Man musste aufpassen, dass man im Auge behält, wo man ist. Zur Mittagszeit ließen wir uns in einem kleinen Restaurant nieder. Wir setzten uns nach draußen, denn die Sonnen schien zu dieser Zeit sehr doll. Am Nebentisch lernten wir ein schweizer Ehepaar kennen, welches zufällig mit der Norwegian Spirit gerade eine Kanarentour erlebt hatte. Sie erzählten uns auch, dass in Österreich wohl -17°C seien! Das konnte ich mir schwer vorstellen, denn in Malaga konnte man auch ohne Jacke rumlaufen. Nach dem Essen schlenderten wir noch etwas durch die Gassen, kauften mir eine wunderschöne Spanientasche und gingen dann wieder zur Estacion, um mit dem Bus nach Marbella zu kommen. Nach einem leckern Kaffee, denn wir hatten noch Zeit, bis der nächste Bus fahren würde, ging die Fahrt dann los. Wir beide fanden den Tag sehr gelungen. Auch am nächsten Tag frühstückten wir zusammen. Heute wollten wir uns LaCanada, das Shoppingcenter in Marbella angucken. Wir beschlossen, erst dorthin zu fahren und dann da etwas leckeres zu frühstücken! Wir gingen danach noch etwas durch die Läden, waren im Supermarkt und genossen die Zeit zusammen. In Marbella angekommen führte ich meine Mutter dann zu einem typischen spanischen Café, in welchem es Churros gab! Wir bestellten eine Portion und begaben uns danach zur Promenade. Dort setzten wir uns an einen Tisch und ich begann, meine Weihnachtskarten zu schreiben. Das war gar nicht so einfach, denn bei mir kam noch keine Weihnachtsstimmung auf! Wenig später musste ich mich wieder um meinen kleinen Gastbruder kümmern. Den Abend verbrachten wir wieder zusammen und aßen Montaditos. Das sind Mini-Baguettes mit verschiedenen Sachen belegt. Diese esse ich sehr gerne! Leider war dieser schon der letzte Abend. Am nächsten Morgen, nachdem ich die Kinder zum Bus gebracht hatte, gingen wir gemeinsam mit meiner Gastmutter zum Abschied nochmal spanisch frühstücken. Sie brachte uns dann mit dem Auto zur Estacion und wir fuhren gemeinsam mit dem Bus zum Flughafen nach Malaga. Der Abschied fiel mir sehr schwer, aber nun freue ich mich darauf, meine Mutter gemeinsam mit meiner Oma im Frühjahr wieder begrüßen zu dürfen ;)

 

29.11.2012 - der Tag, an dem die Straßen glänzten!

Es war ein Donnerstag wie jeder andere. Von 09h bis 15h hatte ich frei und dann wurden mit Cristian brav die Hausaufgaben gemacht. Wir haben schon geplant, was wir danach alles spielen. Er hatte mir schon die Wochen vorher erzählt, dass er sich sooo freut, wenn der Weihnachtsmann im Weihnachtshaus in unserem Park sitzt und Süßigkeiten verteilt. Ich dachte, dass dies wohl kurz vor Weihnachten sein wird. Falsch! Während der Hausaufgaben kam Isabel zu mir und meinte, dass ich mit Cristian um 19h vor dem Laden sein soll. Wir würden uns dort mit Johannas Gastmutter und dem Kleinen treffen, da man im Park den Weihnachtsmann treffen kann und es wohl eine kleine Party gibt. Okay. Um viertel vor sieben machten wir uns also auf den Weg. Wir warteten auf die beiden anderen und plötzlich fing es an, laut zu knallen. Schnell rannten wir aus dem Laden meiner Gasteltern. Ein Feuerwerk und alle Straßenbeleuchtungen gingen nach und nach an! Ihr glaubt nicht wie schön das war zu sehen, wie die vielen kleinen Lichter die Straßen nacheinander erhellten! Wir gingen zur Hauptstraße, um den großen Tannebaum aus Lichtern zu sehen. Auch dieser war schon am Glänzen. Als wir davor standen und ihn bestaunte, kam ein Mann mit Kamera auf uns zu und fragte, ob er denn ein Foto von uns für die Zeitung machen könnte. Na klar! Wir lächelten einmal schön und entschieden uns dann, nun in den Park zu gehen. Dort wartete nämlich schon der Weihnachtsmann! Eine riesige Schlange von kleinen Kindern stand davor! Auch wir stellten uns an. Und schon wieder wurden wir gefragt, ob man den ein Foto von uns machen kann! Ein zweites Mal. Warum eigentlich nicht? Kurze Zeit später betraten auch wir das Weihnachtshaus. Man konnte in den Augen der Kinder richtig sehen, wie aufgeregt sie sind, gleich auf dem Schoß vom Weihnachtsmann sitzen zu dürfen! Auch Cristian war bald an der Reihe. Er setzte sich auf den Schoß und flüsterte dem Weihnachtsmann ins Ohr, was er sich denn wünscht. Er bekam noch Lollis und dann mussten wir auch schon wieder gehen. Die anderen Kinder wollten ja auch noch drankommen. Wir schauten uns noch einmal die riesige Krippe an und gingen dann zum Karussel. Johannas Gastmutter kaufte für ihren Sohn und auch für Cristian einen Fahrschein. Heute bekam man einen umsonst dazu, wenn man zwei kaufte. Die beiden Kleinen wollten unbedingt, dass ich auch mitfahre. Na gut. Ich setzte mich in eine Art Kutsche und erinnerte mich daran, wie ich als kleines Kind auch oft Karussel gefahren bin! Das war schön. Lourdes, Johannas Gastmutter, meinte, ich würde in der Kutsche wie eine Prinzessin aussehen! Nach sechs Runden im Kreis war es dann auch leider schon wieder vorbei. Wir machten uns wieder auf den Weg zu dem Laden meiner Gasteltern und gingen dann auch schon bald nach Hause. Es war schon spät und am nächsten Tag war ja auch Schule. Es war für uns alle ein schönes Erlebniss!

 

Fazit & Zusammenfassung des 4.Monats:

                    ... Weihnachten mit Sonnenschein unter Palmen?

  • immernoch 15°C-18°C !!! Sicher, dass schon November ist?
  • wunderbarer Ausflug in eine der schönsten Städte Spaniens: SEVILLA. Trotz der schlechten Wettervorhersage hatte wir traumhaftes Wetter!
  • Kinobesuch mit Johanna. "Lo imposible" (ein sehr guter Film über den Tsunami 2005)
  • Sankt Martins Umzug mit meinem kleinen Cristian. Es war so schön zu hören, wie die ganzen kleinen Spanier deutsche Sankt Martins Lieder singen ;)
  • Geburtstag meines Gastvaters. Wir waren mal wieder richtig lecker essen!
  • A1/A2/B1-Buch in der Schule beendet: nun fangen wir schon mit B2 an ;)
  • auch in Marbella wurden die Bäume an den Straßen, so wie die Gassen und Straßen selber mit Weihnachtsschmuck verschönert
  • obwohl noch keine Weihnachtsstimmung aufkommt, gefallen mir die zwei Weihnachtsmänner sowie das Weihnachtshaus in dem Park direkt vor unserer Haustür sehr gut!
  • Entscheidung treffen mit Cristian: welches Geschenk soll es zu Weihnachten geben? Gar nicht mal sooo einfach...
  • in Marbella werden die Straßen gesperrt, wenn die Straßenbeleuchtung das erste Mal leuchtet und es gibt ein Feuerwerk!
  • Wir werden berühmt! In der ersten Dezember-Woche bin ich zweimal in der Zeitung!
  • eine riesige Krippe steht in dem Park vor unserer Haustür. Immer wenn wir dran vorbeilaufen halten wir dort kurz und schauen sie uns an ;)

 

17.11.2012-18.11.2012 - SEVILLA !!!

Das laaaaangersehnte Wochenende stand nun endlich vor der Tür. Zu siebt wollten wir uns auf eine etwas größere Reise begeben. Schon vor längerer Zeit haben wir geplant, so schnell wie möglich nach Sevilla zu fahren. Für die, die es nicht wissen: Sevilla ist die viertgrößte Stadt Spaniens. Davor kommen noch Madrid, Barcelona und Valencia. Nun aber zu unserer Tour. Um 07h musste ich aufstehen, denn bereits eine Stunde später wollte ich mich mit Laura treffen. Ich musste noch meine Brote schmieren und etwas zu trinken in meinen Rucksack packen. Der Bus nach Sevilla fuhr erst um 9.20h, dennoch haben Laura und ich uns fest vorgenommen, die Strecke zur Estacion zu Fuß zurückzulegen. Das dauerte dann etwa 25min - und das alles nur bergauf. So früh fahren die Busse nur sehr unregelmäßig und somit konnten wir uns das Busgeld dann sparen. Nach einem kleinen Stopp am besten Bäcker Marbellas kamen wir dann um ca. 8.40h oben am Busbahnhof an. Zusammen mit den anderen begaben wir uns zum Ticketschalter. Eigentlich hatten wir vor, die Tickets schon eine Woche früher zu kaufen, doch durch die Streiks in der vergangenen Woche war unklar, ob die Busse überhaupt fahren. Nach einem kurzen Austausch darüber, wer denn was zuhause vergessen hat, konnten wir dann in unseren Bus einsteigen. Insgesamt sollte die Fahrt 3 1/2 Stunden daueren. Nach ca. 1 Stunde wurde aber eine kleine Pause in Ronda eingelegt. Die Fahrt von Marbella nach Ronda war die schlimmste Strecke der ganzen Tour. Es ging nur bergauf und die ganze Zeit gab es nichts anderes als Kurven und den Berg zu sehen. Nach einer kurzen Toiletten-Pause kamen wir dann unserem Ziel immer näher! Durch lustige Unterhaltungen ging die Zeit schnell rum und wir sahen bereits die Vororte Sevillas. Endlich! Der Bus hielt an und wir betraten mitsamt unseren großen Taschen wieder spanischen Boden. Nun stand wohl das Schwierigste an. Wie kommen wir zu unserem Hostel? Ein bisschen verplant und mit Navi versuchten wir nun, so schnell wie möglich irgendwie zu unserem Hostel zu kommen. Nach einer langen Besichtigung der kleinen Gassen kamen dann auch wir an. Die Frau von der Rezeption zeigte uns unser Zimmer und erklärte uns sonst noch alles Wichtige über unsere Zeit im Hostel. Wir stellten unsere Sachen ab und begaben uns dann direkt in die Stadt. Unsere Hostel lag quasi direkt an der Katedrale. So eine schöne Kirche habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Da einige von uns eher shoppen gehen wollten, bin ich mit Inken und Antonia alleine durch die Stadt gegangen. Wir sahen die Altstadt, den Torro de Oro (das ist ein ganz alter Goldturm) und machten unten am Fluss ein kleines Fotoshooting. Zwischendurch hat es immer wieder mal etwas geregnet, aber das störte uns nicht. Weil wir zur richtigen Zeit am richten Ort waren, haben wir gesehen, wie eine wunderschöne Braut aus dem Auto stieg und die Treppen zu einer Kirche hinaufging. Alle Leute haben geklatscht! Zuvor haben wir noch eine Weihrauchprozession sehen können. Leider wissen wir nicht, ob diese Prozession mit einem Feiertag zusammenhing. Um ca. 19h kamen wir drei wieder in unserer Unterkunft an. Nun machten wir uns alle schick und überlegten dann, wo man gut und günstig essen gehen könnte. Wir entschieden uns dafür, einfach umherzulaufen und nach einem guten Restaurant Ausschau zu halten. Dieses fanden wir sehr schnell und das Essen dort war sehr gut. Für den Abend haben wir uns etwas zum Naschen gekauft und wir machten es uns im Aufenthaltsraum des Hostels gemütlich, denn draußen wurde es dann etwas kälter und auf feiern gehen hatten wir keine Lust. Wir ließen den Tag gemeinsam ausklingen und legten uns dann auch bald in unsere Betten. Der nächste Tag. um 07h klingelten bereits die ersten Wecker. Einer nach dem Anderen stand auf, ging ins Bad, machte sich fertig und frühstückte dann in der Küche. Diese war nicht sehr groß, weshalb wir immer zu dritt zusammen frühstückten. Bis 11h mussten wir auschecken. Wir gaben unsere Schlüssel ab und stellten unser Gepäck in einen kleinen Raum. Nun stand eine größere Tour durch Sevilla auf dem Programm. Eigentlich. Zuerst begaben wir uns durch einen schönen Park. Wir wollten so schnell wir möglich die Tickets für die Rückfahrt kaufen. In dem Park legten wir dann eine kleine Pause für ein weiteres Fotoshooting ein. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Nachdem wir dann die Tickets in der Hand hielten begaben wir uns zu einem kleinen, gemütlichen Café um Churros zu essen. Dieses ist eine spanische Spezialität. Die, die mich mal besuchen kommen, werden nicht drumherumkommen, Churros zu probieren ;) Da es so traumhaftes Wetter war und Sevilla eine sehr große Stadt ist, entschieden wir uns dazu, eine Kutschfahrt zu machen. Diese startete an der Katedrale und dauerte eine dreiviertel Stunden. Da wir sieben Leute waren, fuhren wir mit zwei Kutschen durch die Stadt. Ich saß mit Antonia und Laura in einer Kutsche. Unser Pferd hieß Paloma. Das heißt "Taube". Der Name passte sehr gut zu ihr, denn sie hatte ein sehr weißes Fell. Während unserer Tour sahen wir den Plaza d´Espana, eine Universität, das Theater und noch viel mehr. Nachdem wir wieder an der Kirche angekommen waren, streichelten wir noch die Pferde und ließen Fotos machen. Wir schlenderten noch ein wenig durch die Stadt und unerklärlicherweise teilten wir uns dann erneut auf. Wieder ging ich mit Antonia und Inken und diesmal auch Hannah alleine durch die Stadt. Wir machten uns auf den Weg zu einem schönen Park und genossen dort etwas die Sonne. Etwas später trafen wir uns auch mit den anderen wieder, um eine Kleinigkeit zu essen. Unerklärlicher Weise hatten einige auch nach dem Essen keine große Lust, sich etwas anzugucken. So ging ich mit Inken ganz alleine in die Katedrale und wir schauten uns einen großen Altar an. Wir dachten uns, wenn man in Sevilla ist, muss man sich wenigstens die Katedrale angeschaut haben! Wir gingen zwar nicht auf den Turm, da uns das etwas zu teuer war und wir eh nicht mehr allzu viel Zeit hatten, aber wir sahen wenigstens einen Teil der Kirche. Als wir fertig waren hatten wir immer noch eine gute Stunde bis wir zum Hostel zurück wollten. Inken und ich schlenderten noch durch sehr schöne, kleine Gassen und genossen die Zeit in Sevilla. Die anderen sonnten sich derweil einfach nur am Brunnen. Aber egal. Wieder am Hostel nahmen wir uns all unsere Sachen und begaben uns wieder auf den Weg zur Estacion. um 18h fuhr dann auch unsere Bus nach Marbella ab. Ins Bett kamen wir so gegen 22.30h. Es war für alle ein wunderschönes Wochenende!

 

Fazit & Zusammenfassung des 3.Monats:

                     ... bereits in beiden Kursen das Level A2 erreicht!

  • Mijas & Fuengirola besichtigt
  • mit Laura auf einem Esel geritten ;)
  • Kinobesuch: "El Fraude" (der Betrug) geschaut
  • mitbekommen, wie die Spanier austicken, wenn Madrid gegen die dummen Dortmunder verliert
  • auf den Geschmack der Gambas gekommen ;)
  • einen rieeeesigen Weihnachtsbaum in unserem Shopping Center gesehen
  • bereits in einem Laden "Last Christmas" gehört
  • von der weltbesten Mama lecker Lebkuchen zugeschickt bekommen ;) danke!  
  • in Spanisch bereits zwei Vergangenheitsformen und zwei Zukunftsformen gelernt und angewendet
  • im Grammatik- und Konversationskurs "A2" erreicht ;) (es gibt A1, A2, B1, B2, C1 und C2. Die letzten beiden sind für die Business Branche gedacht. In Französisch habe ich schon ein Zertifikat von B1. Da ich, bevor ich nach Spanien kam, eigentlich sogut wie kein Spanisch konnte, ist es schon sehr gut, innerhalb von zwei Monaten (!) A2 erreicht zu haben. Das haben die Lehrer gesagt. Im Mai gibt es dann eine Prüfung. Diese mache ich vorraussichtlich in B1.)
  • Hostel in Sevilla gebucht: am 17./18. November wird die Stadt auf den Kopf gestellt ;)   
  • Karnevalsbesuch in Cadiz für Februar geplant. Motto: wir machen die Nacht zum Tag!
  • Im nächsten Frühjahr gehts für einen Tag naaaaaach......Marokko ;)
  • das erste Mal die Winterjacke angezogen. Aber nur, weil es bei 17°C abends einfach etwas kühl war.
  • Jacqueline kennengelernt: sie kommt aus Salzgitter!!!

                          

21.10.2012 - Ausflug mit Laura nach Mijas

Heute stand nun unsere erste gemeinsame Tour auf dem Programm. Laura und ich wollten das weiße Städtchen Mijas unsicher machen. Wir haben uns bereits vorher informiert: dort soll man mit einem Eseltaxi fahren können! Also, nichts wie hin! Wir baten bereits einen Tag vorher meine Gastmutter uns doch bitte zu erklären, wie man zu Fuß zum Busbahnhof kommt, von welchem die Busse in die nächsten Städte abfahren. Es kostet zwar nur 1.18€ dort mit dem Bus hochzufahren, aber wir wollten sparen ;) Um halb neun machten wir uns schließlich auf den Weg. Man läuft 20min einen Berg hoch und unser Bus sollte um 9.20h abfahren. Pünktlich trafen wir oben ein und kauften gleich Tickets nach Fuengirola. Nur von dort aus kann man nach Mijas. Wir fuhren ungefähr eine Stunde, als wir umsteigen mussten. In Fuengirola hatten wir gleich Anschluss. Bis nach Mijas (Mijas liegt im Inland) waren es ca. 20min. Bereits während der Einfahrt in die wunderschöne weiße Stadt, kamen wir ins Staunen. Es gab dort nur kleine, weiße Häuser. Einfach wunderschön! Von dort, wo wir ausgestiegen sind, sahen wir auch sofort die Esel. Die waren sooo knuddelig! Zu unserer Überraschung konnte man für 5€ weniger sogar auf einem Esel reiten ;) Natürlich taten wir dieses! Jeder bekam seinen eigenen Esel. Meiner hieß Castano und Lauras hieß Camaro. Ich ging mit meinem Esel vorneweg und Laura mit dem Mann an ihrer Seite hinterher, denn ihr Esel war etwas faul. Meiner hingegen wollte immer flitzen. Wir sind gute zwanzig Minuten durch die schöne Altstadt geritten und haben echt alles gesehen. Auf unseren Eseln wurden wir sogar von den Polizisten gegrüßt und waren die Attraktion für eine chinesische Reisegruppe ;) Leider war unsere Tour dann auch bald vorbei. Wir ließen uns noch eben fotografieren und veranstalteten dann schließlich unser eigenes kleines Fotoshooting bei den Eseln! Knuddeln, knuddeln, knuddeln ;) Danach besichtigten wir die Altstadt noch auf eigene Faust, bis wir dann, nach einem Picknick mit Blick aufs Meer, den Bus zurück nach Fuengirola nahmen, um dort auch nochmal die Stadt kennenzulernen. In Fuengirola sahen wir uns erstmal die Promenade an. Wir wissen nicht genau warum, aber uns beiden wurde schnell klar, dass dieses nicht die Art Stadt ist, die wir mögen. Eigentlich ähnelt sie Marbella, aber auf der Promenade parken einfach überall Autos. In Marbella sieht man kein einziges dort parken! Wir beschlossen also, mit dem Bus wieder nach Marbella zu fahren. Gegen 18h trafen wir in "unserer" Stadt wieder ein und blickten nochmal auf den schönen Tag zurück.

 

Fazit & Zusammenfassung des 2.Monats:

                         Sooo viel erlebt!!!

  • Waldbrand in Marbella - nun ist soweit wieder alles in Ordnung!
  • Cristians Einschulung - schöne Erinnerungen an die eigene Schulzeit kommen hoch!
  • Beginn der Sprachschule - Spanisch lernen macht soooo Spaß!
  • Viele Freunde gefunden, mit denen ich eine Menge unternehme: Hannah aus dem Saarland, Johanna aus der Nähe von Hamburg, Inken aus der Nähe von Bremen und Laura aus der Nähe von Frankfurt!
  • Oktoberfest am Strand: mit Laura war ich gestern (30.09) am Strand unterwegs. Plötzlich hörten wir Musik und dachten: "Stop, das ist doch deutsch!". In einem italienischen Restaurant gab es ein Oktoberfest. Nix wie hin! Schnell ergatterten wir uns einen guten Platz und nahmen dann einmal die Speisekarte genauer unter die Lupe: Leberkäse, Obaz´da, Sauerkraut, ein halbes Hähnchen, Bratwurst, Bockwurst... Oh man war das lecker! Wir bestellten etwas und bekamen bei der guten deutschen Musik plötzlich leichtes Heimweh. Naja. Dieses legte sich, als wir einen Zusammenhang zwischen Spanien und der Musik suchten. Wir stellten uns vor, was die Spanier, die an uns vorbeigelaufen sind, wohl von uns Deutschen denken ;) Auf jeden Fall ließen wir es uns bei einem guten Blick aufs Meer schmecken! ;) Das war mal eine richtig cool Entdeckung! ;)
  • Tornado-Alarm in Marbella: Am Freitag, den 28.09, saßen wir alle ganz normal in unserer Sprachschule. Schon auf dem Weg dorthin hatte es heftigst geregnet, aber für uns aus Deutschland ist sowas ja nichts Neues. Während der Stunden in der Schule fing es an, immer heftiger zu regnen. Inken´s Telefon klingelte bereits zum zweiten Mal. Beim ersten Mal fragte ihre Gastmutter sie, ob sie denn mit nach Hause will, sie hole jetzt die Kinder aufgrund des Regens von der Schule ab. Wegen dem Regen? In Deutschland gäbe es dann eine Regenpause. Aber okay. Um ca. 12.30h klingelte ihr Handy dann erneut. "Waaas? Oh mein Gott.", lautete ihre Antwort. Der gesamte Kurs schaute sie entsetzt an. "Meine Gastmutter hat gesagt, in Marbella gibt es eine Tornado-Warnung." Auch das noch! Erst der Waldbrand, jetzt sowas. Im Laufe der nächsten Minuten erhielten mehrere die Nachricht von ihren Gasteltern, dass die Kleinen nun schon zuhause sind und in Marbella ALLE Schulen evakuiert wurden. Um 14h kam auch ich zuhause an. Cristian und Moni waren wirklich schon da. Ich hatte ein mulmiges Gefühl im Bauch. Nie zuvor habe ich darüber nachgedacht, dass ich mal einen Tornado miterlebe. Sofort wurde mein Netbook angemacht und ich schrieb als Erstes Mama. Sie war zum Glück gerade on und beruhigte mich sofort. Ich wusste nicht, was bei einem Tornado wirklich passiert. Man kennt immer nur die Bilder aus den USA. Und sowas wollte ich echt nicht miterleben! Zwischen 15h und 16h sollte es den Tornado geben. Mittlerweile kamen neben meiner Gastmutter auch mein Gastvater und der Cousin der Kinder ins Haus. Wir sollten erstmal nicht mehr rausgehen. Auch am Strand hänge wohl die rote Flagge! Nachdem auch Petra mir die Angst genommen hatte und es schließlich schon 16.30h war, legte sich meine Angst allmählich. Isabel ging wieder arbeiten und tatsächlich, um ca. 18h zeigte sich die Sonne wieder von ihrer schönsten Seite! Ein Glück, bei uns in Marbella wurden keine großen Schäden gemeldet. Eine Frau starb wohl, da ihr Haus mit Wasser volllief und sie nicht mehr herauskam. Abends in den Nachrichten sahen wir, dass es dagegen in Malaga viel schlimmer war. Durch Malaga läuft nämlich ein Fluss und dieser war total überflutet. Die Pferde auf der Weide standen tief im Wasser und die Autos bewegten sich um den Fluss herum von alleine. Dort starben laut den Nachrichten 10 Menschen aufgrund des hohen Wasserstands. Heute (01.10) wurde uns in der Schule erzählt, dass die Spanier auf sowas nicht so vorbereitet sind, wie die Deutschen. So, nun hoffe ich, dass meine nächsten Monate einigermaßen ruhiger verlaufen. Ohne Brände und ohne Tornado-Warnung!

 

 

21.09.2012 - Neuigkeiten und Witziges der letzten Tage

Seit dem letzten Bericht sind nun schon einige Tage vergangen, deswegen nun eine kleine Zusammenfassung des Erlebten ;)

1) mein Tagesablauf hat sich seit Beginn der Schule nun geändert: um halb acht stehe ich immer auf, dann gehe ich in die Küche und mache die Schulbrote für Moni und Cristian fertig. Um ca. 8.15h machen wir uns auf zur Bushaltestelle, die zwei Minuten entfernt ist. Von ca. halb neun bis 15h habe ich Freizeit. Montags, mittwochs und donnerstag bin ich von 10h bis 14h in der Sprachschule. Um 15h gehe ich erneut zur Haltestelle und hole die beiden ab. Dann gibt es Essen und ab 16.30h kümmere ich mich wieder um Cristian.

2) Endlich muss ich meine freien Tage nicht mehr alleine planen ;) ich habe bereits drei Freunde gefunden, mit denen ich super klarkomme ;) Johanna kommt aus der Nähe von Hamburg, Inken aus der Nähe von Bremen und Hannah aus dem Saarland! Dienstags und donnerstags, wenn wir keine Schule haben, treffen wir uns meistens und bummeln durch die Stadt. Das Wochenende wollen wir auch gemeinsam verbringen.

3) Die Sprachschule ist spitze!!! Die Lehrer sind super nett und man lernt echt sehr schnell. Von 10h-11.50h machen wir etwas zur Grammatik. Von 12.10h-14h haben wir dann den Konversationskurs ;) Dort gibt es immer eine Menge zu lachen! Es wird hauptsächlich geredet. Heute zum Beispiel haben wir ein Spiel gespielt: jeder bekommt einen Namen einer berühmten Person auf die Stirn geklebt und muss dann durch Fragen herausfinden wer er ist. Die anderen dürfen nur mit ja oder nein antworten.

4) Mit Johanna habe ich am 09.09 den Promi-Hafen "Puerto Banus" besucht. Das ist vielleicht cool da! Natürlich ist es dort teuer. Eine Kugel Eis in einer Waffel, die oben mit z.B. Schokostreuseln verziehrt ist, kostet 6€(!). Außerdem gibt es dort ein großes Restaurant in welchem man auf Stühlen sitzen kann, die alle einem Prominenten zugeordnet sind. Bestimmt gibt es davon auch bald ein Foto, denn wenigstens was trinken will ich dort mal ;) In dem Hafen gibt es nur Yachten. Große und kleine. An den Straßen stehen sehr viele Ferraris ;) Der Großteil der Leute dort hat sich vor diese gestellt und ein Foto machen lassen ;)

5) Und zu guter letzt etwas zum Lachen ;) Am 15.9 gab es abends das Fussballspiel Sevilla-Real Madrid. Da man hier automatisch ins Madrid-Fieber kommt, dachten wir uns, wir setzen uns an die Promenade und schauen es uns an. Tagsüber waren wir in LaCanada und abends ging es dann zum Strand. Unser Abendbrot ließen wir uns in einem Restaurant schmecken, in dem statt des spanischen Spiel vom FC Barcelona doch tatsächlich ein englisches Spiel auf Großleinwand übertragen wurde, vor welcher eine ganze Reihe von Engländern mitfieberte. Naja, dachten wir uns. Unser Spiel fing um 22h an. Nicht jedes Restaurant zeigte das Spiel. Letztendlich fanden wir ein günstiges, in dem es heißen Brownie mit Vanilleeis und Schokosoße gab. Draußen am Eingang erwartete uns schon eine Dame. Da wir auf Nummer sicher gehen wollten, fragten wir in einer Mischung aus Spanisch und Englisch, ob denn auch um 22h übertragen wird. Johanna sagte "en" (deutsch: im) und ich sagte "TV". Die Dame ging ins Restaurant, fragte nach und sagte dann, dass es übertragen wird. Wir suchten uns den besten Platz aus. Es gab einen Tisch an denen auf beiden Seiten Bänke standen. Da wir beide gut gucken wollten, setzten wir uns auf eine Bank nebeneinander, wie keiner sonst im Restaurant. Da wir uns vorstellten, wie es wohl aussehen würde wie wir da so nebeneinander hocken, mussten wir lachen. Wir bestellten unsere Brownies und freuten uns auf das Spiel. Das Cafe nebenan zeigte schon den Einmarsch. Auch unsere Kellner spielte an der Fernbedienung rum, ließ dann aber letztendlich MTV (einen Musiksender) laufen. Wir regten uns schon fast auf, da das Spiel bereits im Gange war. Auch eine viertel Stunde nach Anpfiff lief kein Fussball bei uns. Direkt nebenan (die Restaurants waren nur durch Bäumchen getrennt, sahen wir, dass das Cafe das Spiel überträgt. Wir bezahlten und entschieden uns dann, uns im Cafe nebenan direkt nochmal hinzusetzen. Dort saßen wir ganz nah am Fernseher und bestellten lediglich einen Latte Macchiato bzw. einen Kakao. So nahm unser Abend dann doch noch ein gutes Ende. Am nächsten Tag erzählte mir Johanna dass ihr etwas eingefallen ist. Die Dame muss wohl statt dem "en" "M" verstanden haben und da ich "TV" sagte, dachte sie wahrscheinlich, dass wir um 22h MTV gucken wollten ;) Wir mussten lachen und dachten dann, wer geht denn bitte in ein Restaurant und fragt, ob er um 22h MTV gucken kann!?! Immer wenn wir uns an diesen Abend erinnern, fangen wir an zu lachen, weil das Missverständnis einfach so komisch war ;)

 

04.09.2012 - Cristian´s Einschulung + neue Informationen zum Brand

Heute war Cristians großer Tag. Nun ist er auch ein richtiges Schulkind und darf die Deutsche Schule Malaga besuchen, auf welcher er zuvor bereits den deutschen Kindergarten besucht hat. Um 8.30h ging es für uns los. Nachdem Cristian seine Schuluniform angezogen hatte, machten wir uns mit dem Auto auf den Weg ins 20 Minuten entfernte Elviria. Dort angekommen trug Cristian mir viel Stolz und Freude seine Schulsachen aus dem Auto und wir begaben uns in die Schule. So eine große und zugleich sehr, sehr schöne Schule habe ich noch nie gesehen. Alles ist sehr modern, es gibt einen riesigen Pool und ein extrem großes Außengelände. Die Schüler dort können sich sehr glücklich schätzen. Zuerst ging es für uns in die Turnhalle. Alle Erstklässler mussten vorne auf einer Bank Platz nehmen. Es gab eine Art Gottesdienst. Natürlich mit einem deutschen Pfarrer. Der gesamte Gottesdienst und auch alles danach wurde auf deutsch gehalten. Manchmal wurde aber etwas auf spanisch übersetzt. Dies war zum Beispiel der Fall, als sich ein Elternteil hinter sein Kind stellen und die Hände auf die Schultern legen musste, als Zeichen des Segens sozusagen. Die Kinder sahen so niedlich aus in ihrer Schuluniform. Man merkte wie sehr sich alle auf die Schule freuen, aber ich war dennoch froh, dass ich die Schulzeit nun hinter mir habe ;) Ganz besonders schön fand ich, dass die Zweitklässler das Lied "Du gehörst zu uns" von Rolf Zuckowski (Link findet ihr unten) den Erstklässlern vorgesungen haben. Dazu haben sie immer passende Bewegungen mit den Hände gemacht. Nach einer kleinen Ansprache des Schulleiters gab es dann nun endlich die Schultüten. Jedes Kind wollte so schnell wie möglich seine Tüte bekommen. Es gibt zwei erste Klassen. Eine wird von einer deutschen Lehrerin geleitet, die ander von einem deutschen Lehrer. Abwechselnd sagten diese nach der Reihe den Names eines Kindes aus ihrer Klasse und übergaben diesem dann die Schultüte. (@Mami: es gab nicht einmal annähernd so eine schöne Schultüte, wie ich sie von dir zur Einschulung bekommen habe!). Es wurden noch ein paar Fotos geschossen und dann ging es raus. Zuerst stellte sich die Klasse von Cristian auf eine Wiese vor einem großen Baum um das erste Klassenfoto machen zu lassen. Ich fand das so süß, wie die kleinen Kinder mit ihren großen Schultüten in die Kamera lächelten! Danach ging es dann an das Buffet. Es gab Kuchen, Brötchen und etwas zu trinken. Nach einer Weile wurden alle Kinder von ihrem jeweiligen Lehrer in die Klasse geführt, wo dann die erste "richtige" Schulstunde stattfand. Isabel und ich sind dann mit dem Auto wieder nach Hause gefahren. Um 15h hole ich Cristian von der Bushaltestelle ab und freue mich schon darauf, wenn er mir von seinem ersten Schultag berichtet. Hier jetzt noch eine kleine Ergänzung zu dem Waldbrand: bereits in meinem letzten Text habe ich geschrieben, dass ein Teil der deutschen Schule von dem Feuer beschädigt wurde. Von unserem Balkon sah das Feuer am Donnerstag zwar groß aus, aber nie hätte ich gedacht, dass es so eine enorme Fläche eingenommen hat. Um zur Schule zu gelange mussten wir 10min einen Berg hochfahren. Oben angekommen konnte ich nur ein Stück den Berg weiter hinauf blicken. Von der Schule aus, bis zum Fuße des Berges, welcher an die Autobahn grenzt, erstreckte sie eine Fläche, die so groß ist, wie 1 1/2 rote Berge. Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Das ist ja schon sehr viel, aber meine Gastmutter erzählte mir, dass man diese Fläche mindestens mal fünf nehmen muss, damit man eine ungefähre Vorstellung des gesamten Brandes hat. Den ganzen Berg bis zur Schule hinauf habe ich nicht einen grünen Baum gesehen. Alles sah sehr trocken aus. Keine Blätter, kein Gras. Die Straßenschilder sahen wie geschmolzen aus und an beiden Straßenseiten lagen Unmengen an Ruß. Es war fast unangenehm durch die Nase zu atmen, weil es einfach so gestunken hat. Das war ein ziemlicher Schock für mich dort oben! Sowas habe ich nie zuvor, nichtmal ansatzweise im Fernsehen, gesehen. Man war regelrecht dazu gezwungen sich vorzustellen, dass dort wo man gerade steht oder fährt eine großes Feuer tobte. So eine große Fläche die ich gesehen habe! Und die mal fünf! Unvorstellbar! Kein Fleckchen Wiese hat man gesehen. Alles schwarz. Die Äste hingen traurig und kahl an den Bäumen. Hier aber trotz allem der Link zu dem Lied von Rolf Zuckowski:

http://www.youtube.com/watch?v=CRUnb5Watsk

 

30.08.2012/31.08.2012 - Waldbrand in Marbella

Monika hatte gestern mit acht Freunden ihren Geburtstag bei uns zuhause gefeiert. Sie saßen alle um den Tisch im Wohnzimmer und haben etwas gegessen, als Cristian plötzlich in mein Zimmer stürmte und sagte: "Guck, Alina, da ist ein Feuer!". Zuerst dachte ich, er würde irgendetwas spielen und habe sich das nur ausgedacht, aber als ich dann auf dem Balkon stand konnte ich es selber sehen: dort im Wald war ein riesiges Feuer! Nacheinander hörte man sehr viele Wasserlöschflugzeuge um die Bergregion hinter Marbella fliegen. Da man nicht wusste wie es den Anwohnern dort oben geht, war es ein richtig komisches und mulmiges Gefühl, das Feuer zu sehen! Ich ging erstmal wieder in mein Zimmer und dann etwas später auch ins Bett. Gegen 02.00h bin ich nochmal aufgewacht, da die Flugzeuge und auch die Feuerwehrautos nicht zu überhören waren. Ich stelle mich erneut an mein Fenster und sah, dass das Feuer immernoch sehr, sehr groß war. Heute fing mein Tag wie immer um 10h an. Ich lag noch im Bett, da roch ich schon den Brandgeruch, denn mein Fenster habe ich nachts immer auf, wegen der Hitze. Ich sprang sofort aus meinem Bett und ging gleich auf den Balkon. Ein Feuer war nicht mehr zu sehen, aber dafür Unmengen an Rauch über der gesamten Stadt! Meine Gastmutter kam gerade vom Einkaufen wieder. Sie erzählte mir, dass sie einen Bekannten im Supermarkt getroffen habe, der nach Marbella in die Innenstadt evakuiert wurde. Es wären wohl fünf Leute mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingelierfert wurde und nach ersten Erzählungen wurde auch ein Mann gesehen, der total schwarz wegen dem Ruß war. Außerdem sei ein Teil der deutschen Schule, auf die meine Gastgeschwister gehen, beschädigt wurden. Montag fängt hier die Schule wieder an! Am Nachmittag bin ich mit dem Bus zum großen Shoppingcenter LaCanada gefahren. Mit dem Bus fährt man ungefähr 15-20min dorthin. Es sind ungefähr 5km. Direkt an das Shoppingcenter grenzten schon die Absperrungen. Man durfte nicht weiter fahren. Ich hätte nicht gedacht, dass das Feuer so nah an der Innenstadt gewesen ist. Es sah viel weiter entfernt aus! Jetzt ist es gleich 20h und man hört immernoch vereinzelte Hubschrauber über das Gebiet fliegen. Hier noch ein Link zu dem Brand: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/feuer-an-der-costa-del-sol-spanien-waldbrand-vor-marbella-a-853144.html

 

Fazit & Zusammenfassung des 1.Monats:

           GUTE ENTSCHEIDUNG!!!

  • ich wurde herzlich von meiner Gastfamilie empfangen
  • ích habe spanische Köstlichkeiten wie Tortilla de Patata und Patatas Fritas kennengelernt
  • ich habe eine neue Stadt und ganz viele neue Leute in mein Herz geschlossen
  • ich habe Zahara de los Atunes kennengelernt
  • ich habe Pilotwale und Delfine gesehen
  • ich habe mit Moni ihren 14. Geburtstag gefeiert und mit spanischen Zutaten gebacken
  • ich war oft um halb eins noch ein Eis essen
  • ich war im Mittelmeer und im Atlantik baden
  • ich habe den edlen Promihafen Puerto Banus besucht
  • ich war im Aquapark Mijas
  • ich habe mich neben Cristian auch um Dinos gekümmert und viel über sie erfahren ;)
  • ich habe erfahren, dass Schulkleidung sinnvoll ist
  • ich bin fast jeden Tag im Pool geschwommen
  • ich habe das beste Geschäft aller Zeiten direkt vor der Haustür: PULL & BEAR (sooo toll!)
  • ... hab euch alle riesig doll lieb <3

 

26.08.2012 - Moni´s Geburtstag

So. Heute ist meine Gastschwester 14 Jahre alt geworden. Da ich bereits in der ersten Woche hier in Marbella meiner Gastmutter erzählt habe, was für einen leckern Papageienkuchen meine Mama immer gebacken hat, fragte sie mich gestern MIttag, ob ich nicht spontan einen machen könnte. Da ich samstags ab 15h sowieso frei habe, stimmte ich zu. Wir verabredeten, dass sie mich 20min später von dem Geschäft aus anruft. Bis dahin musste ich alle Zutaten übersetzen. Ich sagte sie ihr und gegen 16h brachte sie alles nach Hause. Da Cristian am Abend noch auf einen Geburtstag musste, empfahl sie mir, anzufangen wenn sie losfahren, denn Moni ist auch mit weggefahren und somit konnte sie von dem Kuchenbacken nichts mitbekommen. Es war aufregend, mit spanischen Zutaten zu backen! Nachdem der Kuchen fertig war, verzierte ich ihn mit einer Schokoglasur, einer 14 aus Mandeln und bunten Streuseln. Am späten Abend erzählte mir Isabel, dass Moni bereits im Fahrstuhl den leckeren Geruch ansprach, sie aber sagte, dass dieser bestimmt von nebenan kommen würde. Der Kuchen war also fetig. Gegen 23.40h machten Moni, Isabel und ich uns auf den Weg an den Strand um dort ein Eis zu essen und gleichzeitig reinzufeiern. Nach einer kurzen Nacht versammelten wir uns alle gegen 11.30h in der Küche um Moni zu gratulieren. Sie freute sich sehr über meine beiden Geschenke (ein deutsches Buch und einen Schwan aus Crystal zum Puzzlen). Jeder bekam ein Stück von dem leckeren Kuchen ab und danach begann Moni sofort, den Schwan zusammenzubauen. Es machte ihr sehr viel Spaß. Gegen 15.10h machten wir uns auf den Weg zu dem Shoppingcenter LaCanada um dort an einem chinesischen Buffet teilzunehmen. Es war sehr, sehr lecker. Sogar einen Schokibrunnen gab es dort, in welchem man Obst und Marshmallows reinhalten konnte! Wir verbrachten noch ein wenig Zeit dort und machten uns dann auf den Weg nach Estepona. Dort waren wir mit Freunden der Familie verabredet, die auch zwei Kinder haben (Noel ist 17 Jahre alt und der kleine Olivier 3  Jahre alt). Sie hatten ein Ferienhaus dort direkt am Strand. Wir gingen zuerst alle zusammen in den hauseigenen Pool baden. Nur Noel, mein Gastvater und Noel´s Vater verbrachten die Zeit vor dem PC, denn dort gab es bereits Infos zu dem Spiel Getafe - Real Madrid. Aber dazu komme ich später nochmal. Nach dem Plantschen im Pool fuhren wir alle nach Estepona City um dort in einem Restaurant zu Abend zu essen. Das Essen dort hat mir sehr geschmeckt! Man kam bloß nicht wirklich dazu, denn nebenbe wurde das Spiel Getafe - Real Madrid live übertragen! Zuerst stand es O:1. Wir hätten zu diesem Zeitpunkt unser Essen bekommen sollen, denn als Getafe dann zum Ausgleich schoss, konnte es niemanden mehr auf dem Stuhl halten! Die drei bereits genannten Herren standen auf und stellten sich direkt vor den Fernseher! Nach der Halbzeit folgte dann auch das 2:1. Ein Glück, dass die Teller da bereits schon leer waren. Nach dem Abpfiff herrschte traurige Stimmung im gesamten Restaurant. Ich muss euch sagen, hier kann man gar nicht anders, als für Real Madrid mitzufiebern. In meiner Familie sind alle für diesen Verein und mir werden langsam alle Spielernamen beigebracht. Moni unterhält sich bezüglich Real Madrids mit mir nur über das Aussehen der Spieler. Wem welche Frisur steht, wie ich Cristiano Ronaldo finde und welcher am süßesten ausschaut. Naja, das Spiel war leider verloren, aber trotzdem hatten wir einen richtig schönen Abend. Als ich mit meiner Familie zum Auto ging, packte mich der kleine Olivier auf einmal am Arm, nahm meine Hand und ließ sie nicht mehr los. Er wollte, dass ich mit ihm nach Hause komme. Isabel versprach ihm, dass wir uns nochmal treffen werden und er mich dann wieder sehen kann. Noel nahm ihn schließlich auf den Arm, Olivier gab mir noch einen Kuss auf die Wange und verabschiedete sich dann. Das war so niedlich. In Marbella trafen wir gegen 00:15h ein. Jetzt liege ich auf meinem Bett, berichte euch von meinem Tag und hoffe, dass euch der Text gefällt. Buenas Noches! P.S.: Am Mittwoch ist das Rückspiel Madrid - Barcelona. Das ist DAS Spiel hier in Spanien. Also kräääääftig Daumen drücken!

 

20.08.2012 - Whale Watching in Tarifa

Da war er nun, der Tag auf den ich mich so gefreut hatte! Heute habe ich meinen ersten Ausflug gaaanz alleine gemacht. Und wo ging es hin? Natürlich nach Tarifa, dem südlichsten Punkt Europas (!), denn dort kann man wunderbar Delfine und Wale beobachten. Um 9h bin ich aufgestanden, habe ein Glas Milch getrunken und mich mit Proviant für unterwegs versorgt. Um 10.18h ging es von "Marbella Centro" nach "Estacion Bus", denn nur von dort fahren die Busse in die großen Städte. Dort angekommen musste ich mich erstmal in eine sehr lange Schlange anstellen, weil es nur zwei Schalter gab und so viele Leute in Städte wie Cadiz, Sevilla oder Malaga wollten. Mein Bus allerdings stand schon draußen und ich wurde langsam ungeduldig, da der nächste Bus nach Algeciras eine Stunde später gefahren wäre. Irgendwie hat die Dame vor mir gemerkt, dass ich noch unbedingt den Bus kriegen musste und ließ mich vor. Letztendlich durfte ich vier Leute "überspringen" - das liegt wohl an der ruhigen Art der Spanier. In Deutschland hätte man mir gesagt "Andere müssen auch warten!" -  aber gut. Ich kaufte mir schließlich ein Ticket und sprang in den Bus, welcher schon zur Abfahrt bereit war. Da ich wusste, dass das Meer auf der linken Seite liegen würde, ergatterte ich mir einen Platz links am Fenster. Die Fahrt dauerte eine Stunde. Um ca. 11.45h kamen wir in Algeciras an. Dort musste ich umsteigen. Der Bus nach Tarifa stand schon bereit. Von Algeciras nach Tarifa sind es mit dem Bus ungefähr 40 Minuten. In Tarifa bemerkte ich sofort, dass dies keine "normale" Stadt ist. Überall vor den Läden gab es Surfbretter und spezielle Shops mit Surfbekleidung. Aber in Tarifa trifft sich schließlich auch die Surf-Elite. Ich machte mich auf den Weg zum Hafen und sah sofort das Schild "Aventura Marina - Whale Watching". Vor dem Geschäft wurde ich sofort freundlich begrüßt und gebeten, mir drinnen mein Ticket zu besorgen. Es würde gleich eine kleine Inforunde zur Tour geben. Eine nette Dame erklärte uns, welche Arten von Walen und Delfinen man in der Straße von Gibraltar antreffen kann. Sie sagte, dass zum Teil hunderte von Delfinen um das Boot herum springen. Nach der Vorstellung aller weiteren Arten machten wir uns alle zusammen auf den Weg zum Boot. Man sagte uns, dass die Leute, denen höchstwahrscheinlich schlecht wird, doch bitte auf das Hauptdeck (drinnen) gehen sollten, da es dort nicht sooo schaukelig wäre. Was ein Glück! Die meisten Leute hielten sich daran und somit hatte ich freie Auswahl auf dem Außendeck ganz oben. Ich suchte mir einen Platz am Rand und dann ging es auch schon los. Man hörte die Motoren. Wir fuhren ca. 14km in Richtung Marokko, da dort die meisten Arten leben würden. Auf dem Weg dorthin begegneten wir einem großen Frachter von MSC. Ich holte sofort meine Kamera heraus und machte ein Foto. Der Frachter war so groß, dass unsere kleines Boot gewaltig ins Schaukeln kam, aber das fand ich witzig. Den ersten Delfinen begegneten wir nach ca. einer halben Stunde. Bei dem Anblick der Delfine blühte ich richtig auf und begann sogar, oben auf dem Deck herumzulaufen, um gute Videos machen zu können. Ein junger Mann half regelmäßig den Leuten von ganz oben auf das Hauptdeck, da es ihnen wohl zu schaukelig war. Das störte mich nicht, denn so konnte ich ganz einfach an die Reeling und die Delfine filmen. Zwei Videos habe ich gemacht. Eins von der linken Seite und eins von der rechten Seite. Beide könnt ihr euch hier auf der Seite "Fotos" ansehen. Man sah vereinzelt auch Delfinfamilien denen es wohl sehr viel Spaß bereitete, neben dem Boot herzuspringen. Eine gute viertel Stunde später sahen wir die ersten Pilotwale. Da ich bei der Vorstellung der Arten gut aufgepasst habe und somit wusste, dass die Pilotwale es mögen, ganz ganz dicht an das Boot heranzukommen, machte ich mich von dem Deck ganz oben nach ganz unten. Dort gab es ein Unterwasserdeck. Recht und links war alles aus Glas und in der Mitte gab es eine schmale Bank. Ich war die allererste dort unten und setzte mich so hin, dass ich zu beiden Seiten gut gucken konnte. Manchmal sah man einzelne Pilotwale an das Boot herankommen, aber das reichte mir nicht. Ich wollte eine ganze Familie sehen! Nach ein paar Minuten war es dann auch so weit. Eine Familie von ca. 8-10 Pilotwalen kam ganz nah an die Scheiben. Sie waren ganz dicht beieinander. Vereinzelt kamen weitere Pilotwale und sie kuschelten sich alle zusammen. Ihr wisst gar nicht wie emotional das war! Sie sahen so friedlich und zufrieden aus. Ich hatte schon ein paar Tränchen in den Augen weil das einfach so rührend war. So nah kommt man den Walen nur ganz selten. Man konnte ihnen fast in die Augen schauen! Das Video "Pilotwalfamilie" auf der Seite "Fotos" müsst ihr euch UNBEDINGT angucken. Dann wisst ihr was ich meine. Der Motor sprang wieder an und wir fuhren weiter. Vom Außendeck aus habe ich die Pilotwale nochmal von oben gefilmt. Es ging wieder in Richtung Hafen. Leider sind die zwei Stunden viiiiel zu schnell rumgegangen, aber dennoch hat es sich mehr als gelohnt die Tour zu machen. Vom Hafen aus musste ich dann ca. 15min bis zur Bushaltestelle gehen. Ich wusste nicht, wann von Tarifa die Busse nach Algeciras fahren, da dieses nicht im Internet zu finden war. Zufällig war grad ein Bus da. Beim Kaufen des Tickets erfuhr ich, dass nur fünf Busse am Tag von Tarifa nach Alegciras fahren! Auch in Algeciras hatte ich wieder Glück, denn dort wartete schon der Bus nach Marbella. Um ca. 18.30h erreichte ich die Wohnung. Ich erzählte gleich, was ich alles erlebt hatte! Abends schaute ich mir nochmal die Fotos und Videos an und war froh, dass ich mich für die Tour entschieden hatte. Und schon wieder war ein schöner Tag in Marbella um.

 

12.08.2012 -  Strandtag in "Zahara de los Atunes"

Heute haben wir den gesamten Tag in "Zahara de los Atunes" verbracht. Das ist ein kleiner Ort zwischen Tarifa und Cadiz. Um ca.10.30h sind wir mit unseren Taschen, dem Sandspielzeug, zwei Liegen und den drei Sonnenschirmen aufgebrochen. Da ich hinten rechts am Fenster saß, hatte ich eine gute Gelegenheit mir die Küste bis nach Gibraltar anzugucken. (@Oma: ich konnte bis nach Afrika schauen und somit genau sehen, wo wir mit der MSC Musica durch die Straße von Gibraltar durchgefahren sind.)  Nach ca. 1 1/2h Fahrt, wir hatten noch ca. eine halbe Stunde vor uns, leuchtete plötzlich ein Licht im Auto auf. Wir nahmen die nächste Ausfahrt zu einer Tankstelle und sahen dort was geschehen war: irgendetwas steckte in einem der Reifen und er wurde immer platter. Da die Spanier sehr gelassen sind, wechselte mein Gastvater ganz einfach den Reifen ohne sich irgendwie aufzuregen, wie es manche Deutsche wahrscheinlich gemacht hätten. Eine halbe Stunde später ging es dann mit dem Ersatzreifen mit 80km/h weiter auf der Autobahn. Als wir das Ziel erreicht hatten, stiegen wir alle aus und trugen die Sachen gemeinsam zum Strand. Wir suchten uns einen schönen Platz und breiteten unsere Sachen aus. Moni und ich gingen gemeinsam als Erstes in den Atlantik. Die Wellen waren ganz schön hoch, aber es machte uns Spaß durch sie durchzutauchen. Etwas später machten sich meine Gastmutter, Cristian, Moni und ich auf den Weg zu einer wunderschönen Buch mit klarem Wasser. Wir mussten 3km am Meer entlanggehen, aber es hat sich durchaus gelohnt. In meinem Fotoalbum könnt ihr auch die Bucht sehen. Der Weg zurück zog sich ganz schön und wir waren alle sehr durstig als wir wieder an unserem Plätzchen ankamen. Wir haben ein Buch gelesen, Musik gehört, geschlafen und dabei gar nicht auf die Zeit geachtet. Als meine Gastmutter meinen Gastvater nach der Uhrzeit fragte war es schon halb acht (!). Es war immer noch wunderschönes Wetter. Da wir auf dem Rückweg noch in ein Restaurant wollten, um ein spezielles Brot mit roter Butter und Wurst zu essen, machten wir uns aber auf dem Weg zum Auto. Auf der Rückfahrt saß ich hinten in der Mitte. Cristian lehnte sich an meine Schulter und schlief den langen Weg bis nach Marbella. Dort kamen wir so gegen 23.15h an. Nach dem Duschen ging ich in mein Bett und erinnerte mich nochmal an den schönen Tag.


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